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Jugendliche können mitreden beim Projekt „Hameln 2030“

Das wäre sooo cool...

HAMELN. Viele Jugendliche finden Hameln unattraktiv. Vor allem Freizeitangebote fehlen, wird immer wieder kritisiert. Viele zieht es deshalb nach dem Schulabschluss fort, nur ein Teil kehrt in die Heimat zurück. Damit sich das ändert, wurden im Rahmen des Projektes Hameln 2030 schon einige Ideen entwickelt. Am Freitag gibt es auch für auch für Jugendliche die Möglichkeit, sich bei Hameln 2030 einzubringen.

veröffentlicht am 18.01.2017 um 17:01 Uhr
aktualisiert am 13.06.2017 um 11:41 Uhr

Foto: Dana

Wer mitreden will, kann das am Freitag von 13 bis 16 Uhr im Weserberglandzentrum tun. Um eine Anmeldung per Mail unter hameln2030@hameln.de oder per Telefon 05151/202-3210 wird gebeten. Die Dewezet-Praktikantinnen Paula Weege (16) und Kathline Laue (15) haben im Vorfeld einige Ideen von Bürgern gecheckt...

Schon lange ist einer neuer Skaterpark ein großes Thema bei vielen Jugendlichen, denn die meisten Nutzer finden den bestehenden am Regenbogen zu klein und zu langweilig. In der Diskussion waren bereits der Gundolph-Park in der Hamelner Nordstadt sowie das Upnor-Gelände für einen neuen Skatepark. Wir würden allerdings einen zentraleren Ort dafür besser finden – wie zum Beispiel das Werder, oder den Bürgergarten. Dies wäre praktischer für alle Skater.

Eine Kneipenmeile? Super Idee. Viele Hamelner wünschen sich mehr Ausgehmöglichkeiten – vor allem Jüngere. Wahr ist aber auch, dass das bereits vorhandene Angebot an einigen Stellen nicht genutzt wird, obwohl die Leute – wie bei der Sumpfblume – eingeladen werden, Ideen mitzuentwickeln. Stellt sich die Frage, wie Investoren aufmerksam werden sollen, wenn die Nachfrage nicht deutlich wird. Um den Vorschlag umzusetzen, müssten die Bürger aktiver werden.



Hameln ist eine Stadt am Wasser. Eine Wasserskianlage im alten Hafenbecken zu eröffnen, ist auf den ersten Blick eine coole Idee, finden wir. Doch das Hafenbecken ist vermutlich zu klein dafür. Eine gute Alternative für eine solche Anlage wären aus unserer Sicht die Tündern-Seen. Dort wäre dieser Vorschlag wohl gut zu realisieren denn dort ist genügend Platz und die Atmosphäre stimmt. Allerdings müsste sich auch hier ein privater Investor finden, der von der Idee überzeugt ist. Das könnte schwierig werden, vermuten wir.


Jahrelang gab es für Jugendliche den sogenannten „Bringer“ um nachts nach Hause zu kommen. Dieser wurde jedoch im Sommer 2011 abgeschafft, weil er nicht ausreichend genutzt wurde. Statt dessen wurde das AST eingeführt. Dieses fährt jedoch nur aus Hameln raus und muss per Telefon bestellt werden. Nun besteht erneut der Wunsch eines Nachtbusses, welcher das Nachtleben attraktiver machen würde und auch einige Nachtfahrten der Eltern ersparen würde.



Ein Freizeitpark in Hameln – so der Traum jedes Jugendlichen. Doch eine Tageskarte beim Heidepark kostet bis zu 46 Euro – das ist ein sehr hoher Preis dafür, dass man trotzdem meist lange anstehen muss. Auch mit einer Jahreskarte wäre dies nicht sinnvoll - wer hat schon Lust jeden Tag Achterbahn zu fahren. Außerdem ist das ein Punkt, der eher für Touristen interessant wäre und nicht speziell für die Hamelner. Also sollte das Geld lieber an anderer Stelle verwendet werden.



Schüler des Albert Einstein-Gymnasiums haben für Hameln 2030 bereits ein Projekt vorgeschlagen, bei dem Universitäten in Hameln Kooperationsveranstaltungen machen und später sogar auch Zweigstellen in der Stadt einrichten. So müsse keiner mehr seine Heimat zum Studieren verlassen undzusätzlich würden mehr Studenten nach Hameln kommen, sagen sie. Es gäbe also eine Zukunft für junge Leute, die in Hameln studieren möchten. Wir finden ebenfalls, dass das eine Idee ist, die weiter verfolgt werden sollte.


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