weather-image
Neuer Standort für den Bildungscampus an Gundolph- und Bailey-Park

Linsingen-Kaserne bleibt Flüchtlingsunterkunft

Hameln (red). Die Linsingen-Kaserne soll auch weiterhin als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge genutzt werden, als neuer Schulstandort sind nun Gundolph- und Bailey-Park angedacht. Das haben Landrat Tjark Bartels und der Hamelner Oberbürgermeister Claudio Griese am Dienstagabend bekannt gegeben.

veröffentlicht am 17.11.2015 um 19:32 Uhr
aktualisiert am 21.11.2015 um 14:24 Uhr

Linsingenkaserne

Angesichts der derzeitigen Flüchtlingszahlen sei davon auszugehen, dass der Bedarf an einer Familen-Erstaufnahmeeinrichtung "noch etliche Jahre" bestehen bleiben wird, führten sie zur Begründung an. Diese biete "sehr gute Bedingungen für die Unterbringung von Familien von Familien und allein reisenden Elternteilen mit Kindern aus Kriegsgebieten". Eine Verlagerung an einen anderen Standort sei volks- und betriebswirtschaftlich nicht vertretbar.

Die Elisabeth-Selbert-Schule, die derzeit an drei Stellen im Hamelner Stadtgebiet untergebracht ist, soll aber weiterhin einen zentralen Standort bekommen - nun in der Nordstadt. Für den Bereich Gundolph- und Bailey-Park soll kurzfristig eine erste Planung erarbeitet werden. Dabei werde auch die Technische Akademie (TA) und ein möglicher Bildungscampus im Blick behalten, so Bartels und Griese. Die TA prüfe nun den neuen Standort in der Nordstadt und untersuche zudem, ob sie ihre Pläne auf dem derzeit nicht genutzten Teilflächen im Südteil der Linsingen-Kaserne umsetzen kann, heißt es von Landkreis und Stadt.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare