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Empfang für ehrenamtliche Helfer / Binder: „Wir wollen Danke sagen“

Frühling in der Kaserne

Hameln. „Wir arbeiten in der Kinderbetreuung“, erklären Lore Ellermann und Zofia Schenk. „Ich bin in der Kleiderkammer tätig“, sagt Waltraud Koch. „Wir veranstalten das Welcome-Dinner-Weserbergland“, so Deike Peters. Sie alle und ungefähr 80 weitere Gäste sind von der Leitung der Erstaufnahmeeinrichtung zum Frühlingsempfang geladen worden, da sie sich seit Monaten ehrenamtlich in der Kaserne und für die Flüchtlinge engagieren. „Wir sind seit September dabei“, sagen Ellermann und Schenk. So wie die meisten engagieren die beiden sich also von Anfang an dafür, dass die Flüchtlinge gut in Hameln ankommen und sich schnell einleben können.

veröffentlicht am 11.03.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 16.03.2016 um 07:56 Uhr

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Autor:

Svenja-A. Möller

Man wolle einfach mal Danke sagen, beschreibt es Einrichtungsleiter Wilfried Binder. Für die Arbeit und den Einsatz der Helfer. Dieser Abend solle nun Gelegenheit bieten, sich auch untereinander kennenzulernen und auszutauschen. Zwar bleiben die meisten Besucher doch unter sich, ab und zu ergeben sich aber doch Gespräche über den Tisch hinweg. Bewohner der Kaserne sind beim Frühlingsempfang nicht dabei. Auch Anwohner der Süntelstraße sind nicht vor Ort. „Unsere Mitarbeiter sind aber am Morgen noch die Süntelstraße auf und ab gegangen und haben die Anwohner zum späteren Konzert des Polizeiorchesters eingeladen. Gemeinsam mit den Bewohnern der Kaserne“, sagt Binder. Der Empfang in Block 8 bliebe aber wirklich nur den Helfern vorbehalten.

Zu ihnen gehört auch das Ezidische Kulturzentrum Hameln, das mit mehreren Mitgliedern zu Gast ist. „Wir helfen als Sprachmittler und Betreuer“, erklärt Yilmaz Tarak. Mittlerweile sei unter den Flüchtlingen eine große Anzahl von ezidischen Menschen.

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