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Ankunft in Hameln bereits am Dienstag geplant

300 Kriegsflüchtlinge kommen in die Linsingen-Kaserne

Hameln (ube). Mehr als 300 Kriegsflüchtlinge werden voraussichtlich am Dienstag in Hameln eintreffen und in die ehemalige Linsingen-Kaserne an der Süntelstraße einziehen. In Absprache mit Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese (CDU) hatte Landrat Tjark Bartels (SPD) am Freitag dem Land Niedersachsen die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen in den seit mehreren Monaten leerstehenden Gebäuden vorgeschlagen.

veröffentlicht am 04.09.2015 um 15:55 Uhr
aktualisiert am 14.12.2015 um 15:20 Uhr

Eine Delegation aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr, Polizei und

Die Zahl werde nicht auf die vereinbarte Aufnahmequote angerechnet, sagte Bartels. Derzeit leben zirka 1000 Flüchtlinge im Landkreis. Die Quote für 2015 beträgt 948. Bis Anfang 2016 könnte der Kreis also fast 2300 Flüchtlinge aufgenommen haben.
Um 15 Uhr war im Kreishaus der Stab „Außergewöhnliche Ereignisse“ zusammengetreten. Bartels hatte ihn kurzfristig einberufen, um gemeinsam mit Experten „intensiv prüfen zu können“, wann der Landkreis in der Lage ist, in der Kaserne, die zuletzt von britischen Pionieren genutzt wurde, Migranten einzuquartieren. Es bleiben schließlich nur wenige Tage, um alles für die Ankunft der Menschen vorzubereiten. Vieles muss geplant, abgestimmt und koordiniert werden. „Wir wollen die Menschen, die zu uns kommen, gut und anständig unterbringen“, sagt der Landrat im Gespräch mit der Dewezet.
Am Nachmittag besichtigte eine mehr als 20-köpfige Delegation die Kaserne – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Mit dabei: Landrat Bartels, OB Griese, Vertreter der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.
Erst am Mittwoch hatte Bartels in einem fünfseitigen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) geschrieben, der Landkreis Hameln-Pyrmont könne etlichen Asylsuchenden eine langfristige Perspektive eröffnen. „In Hameln-Pyrmont haben wir Platz genug“, schrieb Bartels. 

In solchen Zimmern sollen die Flüchtlinge wohnen. Foto: pr
  • In solchen Zimmern sollen die Flüchtlinge wohnen. Foto: pr
Ein blick in die Flure der Linsingen-Kaserne. In den Zimmern sollen die Flüchtlinge untergebracht werden. Foto: Dana
  • Ein blick in die Flure der Linsingen-Kaserne. In den Zimmern sollen die Flüchtlinge untergebracht werden. Foto: Dana
Eine Delegation aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr, Polizei und
  • Eine Delegation aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen besichtigte am Freitagnachmittag das Gelände und die Gebäude der Linsingen Kaserne. Foto: ube
Eine Delegation aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr, Polizei und
  • Eine Delegation aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen besichtigte am Freitagnachmittag das Gelände und die Gebäude der Linsingen Kaserne. Foto: ube
In der seit Monaten leer stehenden Linsingen-Kaserne an der Hamelner Süntelstraße sollen nach Informationen der Dewezet schon in wenigen Tagen Kriegsflüchtlinge untergebracht werden. Foto: Dana
  • In der seit Monaten leer stehenden Linsingen-Kaserne an der Hamelner Süntelstraße sollen nach Informationen der Dewezet schon in wenigen Tagen Kriegsflüchtlinge untergebracht werden. Foto: Dana
In solchen Zimmern sollen die Flüchtlinge wohnen. Foto: pr
Ein blick in die Flure der Linsingen-Kaserne. In den Zimmern sollen die Flüchtlinge untergebracht werden. Foto: Dana
Eine Delegation aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr, Polizei und
Eine Delegation aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr, Polizei und
In der seit Monaten leer stehenden Linsingen-Kaserne an der Hamelner Süntelstraße sollen nach Informationen der Dewezet schon in wenigen Tagen Kriegsflüchtlinge untergebracht werden. Foto: Dana

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