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Info-Veranstaltung am 16. Februar in der Aula des AEG

Warum wird das Schulzentrum so teuer? Stadt will Bürger informieren

Hameln (red). Seit Jahren wird diskutiert, nun naht die Entscheidung: Am 9. März stimmt der Rat darüber ab, wie es mit dem Schulzentrum weitergehen soll. Im Vorfeld möchte die Stadt die Bürger aus erster Hand informieren. Warum wird es so teuer? Wie kann die Stadt die Investition finanzieren? Und was bedeutet die aktuelle Planung für die betroffenen Schulen? 

veröffentlicht am 09.02.2016 um 11:55 Uhr
aktualisiert am 16.03.2016 um 08:08 Uhr

Foto: pixabay (cc)

Über diese und viele weitere Fragen informieren die Verantwortlichen der Verwaltung und Architekt Ulrich Zech vom Architekturbüro Venneberg & Zech. Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 16. Februar, 18 Uhr, in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums.

Bereits um 17 Uhr ist die Aula für Interessierte geöffnet. Die Stadt präsentiert auf mehreren Stellwänden die aktuelle Planung für das Schulzentrum Nord. Außerdem sind Ansprechpartner vor Ort, die auf Fragen der Bürgerinnen und Bürger eingehen. „Wir wollen ganz bewusst die Möglichkeit bieten, auch im kleinen Kreis Fragen zu stellen, die individuell beantwortet werden sollen“, begründet Oberbürgermeister Claudio Griese das Vorgehen.

Um 18 Uhr geht es dann in großer Runde weiter: Rathauschef Griese führt in das Thema ein, dann folgt Architekt Zech mit Informationen zum Umfang des Bauvorhabens und zu den Kosten. Warum so und nicht anders? Gibt es Alternativen? Zech wird darauf im Detail eingehen. Im Anschluss haben die Bürger das Wort und können Fragen an die Verantwortlichen richten. „Uns ist es wichtig, Transparenz zu zeigen und im Vorfeld einer so wichtigen Ratsentscheidung umfassend zu informieren“, sagt Griese.

Beim Schulzentrum Nord handelt es sich nach Angaben der Stadt um die bisher größte Einzelinvestition in der Geschichte Hamelns. Die Kosten für das Projekt summieren sich einschließlich kalkulierter Risikozuschläge auf fast 30 Millionen Euro – und das, obwohl der Ursprungsentwurf abgespeckt wurde. Das Problem: Allein die Arbeiten am vorhandenen Gebäudebestand des Schulzentrums schlagen mit 14,6 Millionen Euro zu Buche. Die Bauten aus den 1970er Jahren entsprechen in vielerlei Hinsicht nicht den heutigen Anforderungen an den Brandschutz, die Inklusion oder den energetischen Standard. Hinzu kommen die aufgrund der in die Jahre gekommenen Bausubstanz fälligen Instandhaltungsarbeiten sowie die aktuellen Erkenntnisse zu den vor Jahrzehnten verbauten asbesthaltigen Werkstoffen.

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