weather-image
15°
Wie sollen Kasernenflächen genutzt werden?

Bürgerversammlung zum Britenabzug am 4. Juni

Hameln. Wie geht es in Hameln nach dem Abzug der britischen Streitkräfte weiter? Bei der Suche nach Antworten will die Stadt auf die Bürger zugehen. „Sie sollen sich aktiv einbringen und an Konzepten mitarbeiten können“, heißt es. Gelegenheit dazu bestehe am Dienstag, 4. Juni, um 19.30 Uhr während einer Bürgerversammlung, zu der die Stadt ins Weserbergland-Zentrum einlädt.

veröffentlicht am 23.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.05.2013 um 13:24 Uhr

Der Abzug des in Hameln stationierten 28. Engineer-Regiments ist bereits für Sommer 2014 geplant. Die Folgen werden gravierend sein: Arbeitsplätze und Kaufkraft gehen verloren, etwa 340 Wohnungen werden leerstehen, Flächen mit einer Größe von 240 Hektar werden brachliegen.

Der Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen, Volker Mohr, will in der Bürgerversammlung besonders gelungene Beispiele für Nachnutzungen aus Kassel und Osnabrück vorstellen. Viele unterschiedliche Lösungen scheinen denkbar. Laut Mohr könnten die Flächen etwa für eine „wohnverträgliche Mischnutzung“ in Anspruch genommen werden. Aber zum Beispiel auch der Bau von Mehrgenerationenhäusern sei möglich. Die Gebäude der Linsingen-Kaserne böten sich an, um das Wohnraumangebot für Studenten zu verbessern.

Neben Mohr und Stadtbaurat Hermann Aden werden auch der niedersächsische Konversionsbeauftragte Oberst Paul Josef Bacher und die Leiterin Portfoliomanagement der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Sonja Richter, an der Versammlung teilnehmen.red

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare