weather-image
British-German-Club will Spenden für die Bonfire Night einwerben / Eintritt soll weiterhin frei bleiben

12 000 Euro in fünf Wochen

Hameln. Die Bonfire Night am sogenannten Guy-Fawkes-Day soll in Hameln auch nach Abzug der Briten wieder gefeiert werden. Der hiesige British-German-Club möchte die Tradition dieses Jahr fortsetzen. „Die Organisation steht“, erklären die beiden Vorstandsmitglieder Eva Heithecker und Thomas Haeckel, nur: „Das einzige, was uns fehlt, ist das Geld.“ Der Verein und die an der Bonfire Night beteiligten Organisationen seien auf Sponsoring in Höhe von 12 000 Euro angewiesen, um die Veranstaltung am Freitag, 7. November, auf dem Gelände des ehemaligen Wasserübungsplatzes der britischen Streitkräfte, des Wouldham Camps, durchzuführen. Der British-German-Club hofft nicht nur auf große Sponsoren als Unterstützer, sondern auch auf viele Kleinstunternehmer, „die hier von den Briten profitiert haben“, so Heithecker. Wer die Veranstaltung finanziell unterstützen möchte, kann sich an die erste Vorsitzende des British-German-Clubs, Birgit Hart, unter der Rufnummer 0 51 51 / 41 222 wenden. Auch auf der Homepage des Vereins www.bgc-hameln.de gibt es Informationen zum Sponsoring.

veröffentlicht am 27.06.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2015 um 18:25 Uhr

270_008_7271665_hm103_2806.jpg

Bis zum 31. Juli möchte der British-German-Club die Finanzierung aufstellen, „um dann die Veranstaltung neu bewerten zu können“, wie die Vorstandsmitglieder sagen. Denn gerne würden die Veranstalter die in Hameln zur Tradition gewordene Bonfire Night auch nach dem Abzug der britischen Streitkräfte fortführen. Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann habe schon zugesagt, dass die Verwaltung im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Veranstaltung unterstützen werde. „Und auch die Bima ist hilfsbereit“, sagt Heithecker. Beim gemeinsamen Round Table, der vor zwei Tagen stattfand, saß neben dem Vorstand des British-German-Clubs, dem Technischen Hilfswerk, der Reservistenkameradschaft Weserbergland, dem DRK Weserbergland, dem britischen Verbindungsoffizier Alan Patterson aus Herford und Cord Hermann Freiherr von Mengersen auch eine Vertreterin der Bima mit am Tisch. „Der Wille aller mitzuhelfen, ist da“, freuen sich Heithecker und Haeckel.

Das Familienfest am 7. November mit anschließendem Feuerwerk soll um 17 Uhr beginnen, keinen Eintritt kosten und mit 80 Helfern durchgeführt werden. Getränke- und Imbissstände sollen von regionalen Anbietern bestückt werden; „natürlich dürfen Fish und Chips nicht fehlen“, so die Vorstandsmitglieder. Die Musik soll typisch britisch sein, aber nur zu kopieren, was die Streitkräfte in den vergangenen Jahren geboten haben, sei dem British-German-Club zu einfach. „Wir wollen der Veranstaltung einen eigenen Charakter geben“, betonen Haeckel und Heithecker. Die Besucher sollen sich überraschen lassen.

Eine Tradition im Sinne der Streitkräfte, aber auch im Sinne der Hamelner fortzuführen – das sei das Anliegen des British-German-Clubs. Über den Herforder Verbindungsoffizier Patterson stehe der Kontakt nach Großbritannien. Mit der Hameln Marketing und Tourismus GmbH habe man über Touristen-Angebote für das Bonfire Night-Wochenende gesprochen. Die durchschnittlich 2000 Besucher der vergangenen Jahre nimmt der Vorstand als Planungsgröße. Fehlt eben nur noch die Finanzierung. „Damit steht und fällt die Bonfire Night“, so Haeckel.

Wird es die traditionelle Puppenverbrennung Guy Fawkes auch weiterhin in Hameln geben? Der British-German-Club arbeitet daran, die nötigen Gelder einzuwerben. Wer das Spektakel mag, kann mit einem Beitrag helfen.Wal

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare