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Planer schließen Windräder für Hagen aus

Bad Pyrmont-Hagen (uk). Mindestens 150 Hagener haben Grund, der Ausweisung von Vorranggebieten für den Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Stadt Bad Pyrmont gelassen entgegen zu sehen, denn Hagen fällt nach Lage der Dinge aus dieser Planung komplett heraus.

veröffentlicht am 04.11.2009 um 16:52 Uhr
aktualisiert am 23.04.2015 um 11:59 Uhr

Windräder
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Bad Pyrmont-Hagen (uk). Mindestens 150 Hagener haben Grund, der Ausweisung von Vorranggebieten für den Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Stadt Bad Pyrmont gelassen entgegen zu sehen, denn Hagen fällt nach Lage der Dinge aus dieser Planung komplett heraus. Die 150 Hagener haben in einem Brief an Ortsbürgermeister Andreas Müller „große Bedenken“ gegen den Betrieb von Windrädern nördlich des Ortes geäußert. Sie befürchten die Zerstörung des Naherholungsgebietes und des vielfältigen Ökosystems sowie eine Wertminderung ihrer Häuser und damit einhergehend fehlende Altersvorsorge.
 Doch sie rennen offenbar offene Türen ein. „Nach dem derzeitigen Stand werden bei Hagen keine Konzentrationsflächen für Windenergieanlagen ausgewiesen“, machte Baudezernent Thomas Goretzki jetzt im Ortsrat Hagen deutlich. Das liegt nicht etwa daran, dass die drei infrage kommenden Flächen nicht geeignet wären, sondern daran, dass die Stadt sich bei der Suche durch ein Fachbüro nach wie vor auf zwei Flächen zwischen Baarsen und Neersen konzentriert. Denn zumindest auf der nordwestlich von Hagen liegende 2,5 Hektar große Fläche könnten drei bis vier Anlagen verwirklicht werden, denn einige Standortvoraussetzungen sind laut Goretzki durchaus gut, und es gebe bereits Anträge von Betreibern.

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