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Nach Hülsede will auch Lauenau gegen Pläne Bad Münders vorgehen

Nachbarn eint Widerstand gegen Windräder

Bad Münder/Messenkamp. Der Rat der Gemeinde Messenkamp befasst sich in seiner heutigen Sitzung mit der Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraft in Bad Münder. Wie schon in Hülsede und Lauenau blicken auch dort die Politiker besorgt auf die Möglichkeit, dass in Eimbeckhausen zusätzliche Windräder in der Nähe der bereits bestehenden Anlagen entstehen könnten.

veröffentlicht am 20.05.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.01.2016 um 14:02 Uhr

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Wie die Hülseder haben auch die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses in Lauenau ihre Ablehnung gegen das Vorhaben formuliert. Allerdings äußerte Karl-Heinz Bruns (CDU) auch Zweifel, ob die hiesigen Kommunen Einfluss auf das Verfahren haben. Bauamtsleiter Jörg Döpke erklärte, Bad Münder werde die Einwände abwägen. Ob die Stadt den Eingaben aus Lauenau folge, sei indes offen. Die Politiker fordern höhere Abstände zur Wohn- und Einzelbebauung. Die zur Planung zugrunde gelegten Abstände von 700 beziehungsweise 500 Metern seien nicht ausreichend.

Karl-Heinz Strecker (CDU) betonte, Windräder, die noch näher als die beiden bestehenden Anlagen an das Walterbachtal heranrücken, seien vom Flecken rundweg abzulehnen. Bürgermeister Wilfried Mundt (SPD) ergänzte, dass es sich um das einzige Naturschutzgebiet des Fleckens handelt. gus/col

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