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In Aerzen herrscht noch Flaute

Aerzen. Beim Thema Windkraft musste sich die Gemeinde Aerzen in der Vergangenheit nicht verstecken – auch hier stellten Politik und Verwaltung frühzeitig in den neunziger Jahren die Weichen. Vorranggebiete befinden sich in Reinerbeck, auf dem früheren Militärgelände bei Posteholz und in Schevelstein. Insgesamt sieben Anlagen produzieren umweltfreundlichen Strom. Doch: Obwohl besonders eine Initiative für Bürger-Windkraftanlagen seit Jahren drängt, weitere geeignete Standorte auszuweisen, herrscht derzeit Flaute bei den Planungen. Auch die Genossenschaft Bürger-Energie Hummetal eG, die bislang in große Photovoltaikanlagen in Aerzen und der Region investierte, zeigt Interesse an der Windkraft. Ein Fachbüro untersuchte weitere mögliche Flächen, die 2013 vorgestellt wurden. Seitdem ist nicht mehr viel passiert. Der Druck sei auch nicht da, heißt es aus dem Rathaus. Vorranggebiete seien ja ausgewiesen. „Vieles ist aber im Fluss“, sagt Bürgermeister Bernhard Wagner. Wenn aber weitere Windkraftanlagen gewünscht seien, dann müsse die Politik darüber entscheiden. Die Verwaltung leiste derzeit dafür die Vorbereitungen. In einer der nächsten Sitzungen des zuständigen politischen Fachausschusses solle das Thema auf die Tagesordnung und dann beraten werden. cb

veröffentlicht am 08.10.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 12.10.2015 um 18:40 Uhr

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