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Polzei geht von Unglücksfall aus

Ertrank 47-jähriger Aerzener in der Hamel?

Hameln. Die Identifizierung des unbekannten Toten, der am Donnerstag  von einem 17-jährigen Schüler im Wasserlauf der Hamel entdeckt wurde, ist noch nicht gänzlich abgeschlossen. Es verdichten sich jedoch die Hinweise, dass es sich bei dem Toten um einen 47-jährigen Mann aus Aerzen handelt.

Autor

Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite

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Mittlerweile haben Kriminalbeamte des zuständigen Fachkommissariats 1, die Ermittlungen übernommen. Die Beamten sind offenbar einem Vermisstenfall nachgegangen. „Es verdichten sich jedoch die Hinweise, dass es sich bei dem Toten um einen 47-jährigen Mann aus Aerzen handelt“, sagte Polizeisprecher Jens Petersen am Freitag.
Der Aerzener soll während einer freiwilligen Therapiemaßnahme am vergangenen Freitag eine Hamelner Klinik verlassen haben und seit dem Zeitpunkt abgängig gewesen sein, so Ermittler.

Der Tote war Donnerstag um kurz vor 12 Uhr zwischen dem Schiller-Gymnasium und dem 164er Ring in der Hamel gefunden worden. Ein 17-jähriger Schüler hatte beim Blick aus einem Fenster einen leblosen Körper in der Hamel liegen gesehen. Eine inzwischen durchgeführte polizeiliche Leichenschau ergab keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. „Nach jetzigen Feststellungen der Ermittler gehen wir von einem tragischen Unglücksfall aus“, teilte der Polizeioberkommissar mit.

Im nur etwa 40 Zentimeter tiefen Wasser der Hamel sind in den letzten Jahren mehrere Personen ums Leben gekommen. 2008 waren innerhalb von nur 24 Tagen zwei tote Männer (48, 66) am 164er-Ring in der Nähe der Brücke an der Straße „Feuergraben“ gefunden worden. 2009 trieb eine 49 Jahre alte Frau im Wasser an der Ohsener Straße.
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